HERAUSFORDERUNGEN ► Strom
Nachhaltige Klimaneutralität ist möglich
So wie Lüneburg und andere Hochschulen auf der ganzen Welt kann auch die Universität Graz klimaneutral werden und ihre CO2-Bilanz in den Bereichen Strom, Heizung und Mobilität auf Null bringen. Auf dem Weg dorthin warten aber noch einige Herausforderungen.
1. Handlungsfeld: Strom
Der Strom, den die Universität Graz bezieht, stammt zu 100 Prozent aus Wasserkraft. Die CO2-Emissionen für diesen Bereich betragen somit 0 kg CO2e, nachhaltig klimaneutral ist das aber paradoxerweise trotzdem nicht. Der Grund dafür ist, dass die Menschen in Österreich derzeit deutlich mehr Strom verbrauchen als sie aus erneuerbaren Energien produzieren. Und weil in absehbarer Zeit nicht nur eine begrenzte Anzahl an Windrädern, Photovoltaik-Anlagen und Biomasse-Kraftwerken installiert werden kann, heißt es auch für die Universität Graz: Strom sparen!

Möglichkeiten dafür gibt es genug: So lohnt es sich bereits bei der Beschaffung der Geräte, auf Energieeffizienz zu achten. Gerade im Bereich der IT wird hier schon viel getan. Noch wichtiger ist aber die Verwendung der Geräte: Wenn Computer über Nacht nicht heruntergefahren werden, das Licht den ganzen Tag brennt oder jedes einzelne Mail ausgedruckt wird, dann helfen auch die effizientesten Geräte nur wenig. Hier gilt es, intelligente Lösungen zu finden, die helfen, unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden.