HERAUSFORDERUNGEN ► Heizung
Nachhaltige Klimaneutralität ist möglich
So wie Lüneburg und andere Hochschulen auf der ganzen Welt kann auch die Universität Graz klimaneutral werden und ihre CO2-Bilanz in den Bereichen Strom, Heizung und Mobilität auf Null bringen. Auf dem Weg dorthin warten aber noch einige Herausforderungen.
2. Handlungsfeld: Heizung
Heizungen sorgen für eine angenehme Temperierung der Uni-Gebäude im Winter. Wie viel sie gebraucht werden, hängt vom Zustand der Gebäude, von der Größe der Raumflächen, vom Verhalten der NutzerInnen, von den technischen Einstellungen und natürlich auch von der Anzahl der kalten Tage ab.

Daraus ergeben sich mehrere Möglichkeiten, um den Bedarf an Heizenergie zu reduzieren. Ganz oben steht dabei sicher die Sanierung von Mauern, Fenstern und Dächern, die jedoch häufig im Konflikt mit dem Denkmalschutz steht. Zudem sind die Uni-Gebäude Eigentum der Bundesimmobiliengesellschaft.

Weitere Maßnahmen sind bei der Optimierung der technischen Einstellungen sowie beim Nutzerverhalten möglich. Ebenso wichtig wird es jedoch sein, die benötigte Heizenergie auch klimaneutral zu produzieren. Derzeit ist ein Großteil der Uni-Gebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen, dessen Wärme großteils auf der Verbrennung von Kohle und Gas basiert. Eine wesentliche Frage wird daher sein, wie es gelingen kann, dieses Fernwärmenetz für die Beheizung der Uni-Gebäude mit erneuerbaren Energien zu nutzen.