HERAUSFORDERUNGEN ► Mobilität
Nachhaltige Klimaneutralität ist möglich
So wie Lüneburg und andere Hochschulen auf der ganzen Welt kann auch die Universität Graz klimaneutral werden und ihre CO2-Bilanz in den Bereichen Strom, Heizung und Mobilität auf Null bringen. Auf dem Weg dorthin warten aber noch einige Herausforderungen.
3. Handlungsfeld: Mobilität
Das Handlungsfeld Mobilität umfasst die Wege vom Wohnort zur Universität, die Dienstreisen der MitarbeiterInnen und den Treibstoffverbrauch der universitätseigenen Fahrzeuge. Wie viel CO2 dabei produziert wird, hängt einerseits von der Weglänge, andererseits vom gewählten Verkehrsmittel ab. Das Problem dabei ist: Je weiter die Wege, desto weniger klimafreundliche Verkehrsmittel werden eingesetzt.

Um den Treibhausgas-Ausstoß im Handlungsfeld Mobilität also zu reduzieren, gilt es daher, besonderes Augenmerk auf Möglichkeiten zur Verkürzung der Wege zu legen. In weiterer Folge kann man sich dann auf jene Fahrzeuge konzentrieren, die klimaneutral fahren können – betrieben mit Muskelkraft, Strom aus Erneuerbaren oder Bio-Treibstoffen. Nur für unvermeidliche Reisen (z.B. Flüge zu Konferenzen) sind im Sinne einer nachhaltigen Klimaneutralität auch Kompensationsmaßnahmen denkbar.

Besonders kritisch ist der Mobilitäts-Bereich auch deswegen, weil viele Maßnahmen mit Verhaltensänderungen einher gehen. Gerade die TU Graz mit ihrem Mobilitätsprojekt hat aber gezeigt, dass auch hier mit gut durchdachten Maßnahmenpaketen eine markante Emissions-Reduktion möglich ist.