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Klimaneutralität im Entwicklungsplan
Klimaschutz ist an der Universität Graz mehr als nur ein Lippenbekenntnis: Im kürzlich vom Universitätsrat abgesegneten Entwicklungsplan 2013-2018 wird Klimaneutralität als strategisches Ziel genannt.
Im Kapitel VI.9. "Ressourcen und Infrastruktur" findet sich unter "Nachhaltigkeit und Facilitymanagement - Entwicklungen und Ziele" folgende Formulierung:

Die Universität Graz bekennt sich zum Prinzip der Nachhaltigkeit sowie zum verantwortungsvollen Umgang miteinander und mit unseren natürlichen Ressourcen; sie will damit eine Vorbildfunktion für eine auf Dauer zukunftsfähige und lebenswerte Gesellschaft wahrnehmen. Bei allen wesentlichen Entscheidungen sollen in Zukunft die Aspekte der Nachhaltigkeit verstärkt mitbedacht werden. (...)
Im Umgang mit den Ressourcen der Universität wird angestrebt, die Nachhaltigkeit zu verbessern und Klimaneutralität zu erreichen. Es werden daher bei Investitionsentscheidungen und baulichen Maßnahmen verstärkt Kriterien der Nachhaltigkeit berücksichtigt, wenn die wirtschaftlichen Kriterien mit einer Betrachtung über die ganze Laufzeit bzw. Lebensdauer von Anlagen dies ermöglichen. Durch Bewusstseinsbildung sowie geeignete Anreizstrukturen und verursachergerechte Kostenverrechnungen kann ein sparsamer und nachhaltig verträglicher Umgang mit Räumen, Energie und Wasser erreicht sowie die Abfallbewirtschaftung optimiert werden. Die Bewirtschaftung und Verwaltung der Infrastruktur der Universität wird durch eine Weiterentwicklung des Facility Managements verbessert. Dazu ist die Einführung eines Computer Aided Facility Managements (CAFM) geplant. Dadurch wird eine mit dem Eigentümer der Gebäude (in den meisten Fällen die Bundesimmobiliengesellschaft GmbH) abgestimmte, effizientere und überschneidungsfreie Verwaltung sichergestellt.


Gleich darunter findet sich der Punkt "Projekte und Maßnahmen" - mit folgenden Inhalten:

Die Ziele im Bereich Nachhaltigkeit und Facility Management erfordern eine abgestimmte Umsetzung in Form von Teilprojekten in den verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit unter Weiterführung des bereits bestehenden Labels „die Nachhaltige Universität“. Dazu werden folgende Teilprojekte definiert:

„Nachhaltigkeit und Klimaneutralität“: Dazu geeignete Maßnahmen sind insbesondere der Einsatz energiesparender Geräte und Anlagen, die thermische Sanierung und Optimierung von Gebäuden und die Nutzung der vorhandenen Dachflächen für den Ausbau der Solarthermie für Heizen und Kühlen. Die Universität wird in regelmäßigen Abständen einen Nachhaltigkeitsbericht und einen Klimaschutzbericht erstellen, um die Wirkung getätigter Maßnahmen überprüfen und kommunizieren zu können und weitere Maßnahmen zu planen. (...)


Diese strategische Verankerung ist eine wichtige Basis für die Erstellung des Klimaschutzplans, mit der im Rahmen des Auftakt-Workshops vergangene Woche begonnen wurde. Die Ergebnisse dieses Workshops werden in den nächsten Tagen auf dieser Website veröffentlicht.