AKTUELLES ► ÜBER DAS PROJEKT
Der Grundstein ist gelegt
Die Universität Graz bekommt einen Klimaschutzplan. Erster Schritt dorthin war der Auftakt-Workshop am 10. Mai. Die Ergebnisse sind vielversprechend.
Ausgehend vom aktuellen Zustand der Universität wurden zunächst die größten Herausforderungen für einen langfristig orientierten Klimaschutz-Prozess diskutiert. Finanzierung, die uni-internen Vorschriften, gesetzliche Regelungen, das teilweise fehlende Bewusstsein sowie mögliche Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit externen Partnern standen dabei ganz oben auf der Liste.

Im zweiten Teil des Workshops, der nach dem bewährten Modell der "Zukunftswerkstatt" aufgebaut war, wurde überlegt, wie das Idealbild einer klimaneutralen Universität theoretisch aussehen könnte. Ideen dazu waren ein kompakter Campus, Energieautarkie, Gebäude auf Niedrigenergie-Standard oder ein Verkehr ohne fossile Treibstoffe.

Im dritten Teil ging es dann darum, erste Ansätze für mögliche Klimsachutz-Maßnahmen zu finden. Von einer Umrüstung auf LED-Lampen über eine Sanierungsoffensive bis hin zu Job-Tickets für Offis und eine nachhaltige Beschaffungsrichtlinie war darin alles enthalten. Viele der Ideen finden sich zudem auf dieser Website unter LÖSUNGEN wieder.

Diese Ergebnisse sind jedoch nicht das Ende, sondern der Beginn eines Diskussionsprozesses, der Anfang 2013 in einen Klimaschutzplan münden soll. In den nächsten Monaten ist geplant, gemeinsam mit den zuständigen Abteilungen die einzelnen Ideen auf ihre Sinnhaftigkeit und Machbarkeit hin zu überprüfen und sie dann so zu formulieren, dass über die weitere Umsetzung der Maßnahme entschieden werden kann. Die genaue Vorgehensweise wird in den nächsten Wochen mit den beteiligten Personen abgeklärt.