LÖSUNGEN ► Mobilität
Graz-Verkehr neu
hinzugefügt von davest am 21.03.2012 um 15:07
Dieser Ansatz lässt sich auf Uni-Gelände, auf andere Teile von Graz oder möglichst ganz Graz ausweiten.

Die Frage, die ich mir im Zusammenhang mit Stadtmobilität stelle: „Hat der motorisierte Individualverkehr in der Stadt Zukunft?“
Ist das Privat-Auto noch als Fortbewegungsmittel für die Zukunft geeignet: Platzverbrauch, Energieverbrauch, explodierende Kosten (Erdöl, externe Kosten). Kann man mit Technik das Auto so umweltfreundlich gestalten? Oder schafft sie es nicht und wir müssen unsere individuell-motorisierten Mobilitätsansprüche zurückschrauben?

Der erste Ansatz für mich ist: Brauchen wir das Auto in der Stadt?
Bei all der Feinstaub und Lärmproblematik wäre es durchaus wünschenswert, den öffentlichen Raum wieder den Menschen zugänglich zu machen. Für autofreie Zonen müssen Voraussetzungen im betreffenden Gebiet geschaffen werden:

Auto:
* Die Idee: Mobilität vom Auto auf andere Verkehrsträger; dazu sind Einschränkungen des Autoverkehrs interessant: Umweltzone oder das "Privatauto" für gewisse Gebiete komplett sperren, und mit Alternativen ausgleichen => Verkehrskonzept: Shared Space
* #1: nur noch Fahrten zulassen, wo keine andere Mobilitätsform zumutbar: Anlieferung/Ablieferung von Waren bzw. Umzug (zu gewissen Zeiten), Menschen mit Behinderung; Carsharing
* #2: es werden dadurch Parkplätze frei => für Gastgärten, Carsharing, An/Ablieferungsplätze und andere Funktionen/Nutzungen
* #3: andere Verkehrsträger: Fuß, Rad (auch Lastenräder), Öffi
* #4: andere Formen von "Autos": Bekannt sind sicher die Buggys für Mobilität-eingeschränkte Menschen oder Golf-Caddies: Diese wären eine kreative Idee für die Stadt (v.a. Innenstadt, innere Bezirksgürtel), z.B. Schutz vor Regen gegeben und sie verbrauchen weniger Platz (auch in Form von Carsharing möglich).

Fahrrad:
* Ausbau der Radrouten
* Citybike-Konzept (zwischen Uni-Campen und anderen Plätzen der Stadt)

Öffis:
* zum Thema "Fahrkartenpreise senken" höre/lese ich Unterschiedliches (vcö, regionalschienen, ...): Ich denke, billigere/Gratis-Öffis machen nur dann Sinn, wenn der Autoverkehr nicht mehr attraktiv ist (bei Ticketpreisdumping ist die Gefahr, dass das Angebot darunter leidet), mir fielen zwei Alternativen ein:
* #1: Jahresgrundgebühr als eine Art Steuer (wie hier beschrieben: http://www.uni-graz.at/klimaneutral//currentSolution.php?cid=28)
* #2: wie der Südtirolpass: mit Chipkarte, gültig für alle Öffis (Zug, Bahn, Bim), kann mit Extras wie Citybike erweitert werden; Gültigkeit: Steiermark; der wird km-weise abgerechnet, teurer als 20 000 km (macht in Summe 640€/Jahr) kann es nicht werden, weil alles darüber gratis ist (Schüler gratis, Studierende pauschal 150€)
* Ausbau der Verkehrsnetzes, Takt-Verdichtung, Anschlüsse, Informationssysteme, übersichtliches einheitliches (österreich-/steiermarkweites?) Tarifsystem

sanfte Mobilität fördern
Potential zur Emissionsreduktion: keine Angabe
Einschätzung der Kosten: keine Angabe
Finanzierungsplan: keine Angabe
Status: in Entwicklung